Malerisch

Schon der bekannte Landschaftsmaler William Turner hat sie verewigt: die bleichen Berge.

Unser traumhaftes Arthotel liegt im malerischen Dorf Kolfuschg, dem höchstgelegenen Feriendorf in Alta Badia (auf 1645,00 Meter und 2,5 km von Corvara entfernt). Zu Füßen des eindrucksvollen Sellamassivs und an den Naturpark Puez-Geisler grenzend, bietet Ihnen Kolfuschg eine einzigartige Mischung aus Natur und ladinischer Tradition. Wunderschöne Wanderungen und Ausflüge im Sommer, sowie Skivergnügen und atemberaubende Schneeschuhwanderungen im Winter holen Sie hier aus Ihrem Alltagstrott in eine ruhige Naturwelt, in der Sie so richtig ausspannen können. Gönnen Sie sich herrliche Ferientage in unserem zauberhaften Dorf Kolfuschg in Alta Badia!

Ladinische Kultur

Geschichte, Tradition und Kultur

Der Ursprung der ladinischen Sprache geht auf das Jahr 15 v. Chr. zurück, als die Römer die lateinische Sprache nach Norden brachten. Damals wurde in unserem Tal ein rätischer Dialekt gesprochen, der sich mit dem vulgären Latein der Eroberer vermischte. Dank der isolierten Tallage konsolidierte sich die Sprache und blieb auch in der Zeit der Völkerwanderung im Frühmittelalter weitgehend von fremdsprachigen Einflüssen verschont. Das ehemals großflächige Sprachgebiet wurde jedoch zerschlagen und die Sprache selbst blieb nur noch in einigen wenigen Tälern erhalten. Somit ist begreiflich, warum die Regionen, in denen noch ladinisch gesprochen wird, so weit auseinander liegen: Schweiz, Dolomiten, Comelico und Friaul.

Der Zeitraum vom Hochmittelatler bis hin zum 19. Jh. war gekennzeichnet von politischen Unruhen, Gebietstrennungen und zahlreichen Machtwechseln, bis im Jahre 1813 schließlich alle ladinischen Täler Teil des Habsburgischen Reiches wurden, was über längere Zeit für Ruhe und Frieden in den Gemütern unseres Volkes sorgte.

Die tragischen Ereignisse des 20. Jh. haben auch ihre Spuren in der ladinischen Bevölkerung und deren Kultur hinterlassen: der 1. Weltkrieg und die darauffolgende Eingliederung Südtirols an Italien, der Faschismus (Grund für die Aufteilung der Ladiner in die drei Provinzen von Bozen, Trient und Belluno) und die dazugehörige Italienisierung, die Option und schließlich auch der 2. Weltkrieg. Die Ladiner der Provinz Bozen (nicht die der anderen Provinzen) wurden erst 1951 als eigenständige Sprachgruppe anerkannt.

Man soll sich deshalb nicht wundern, dass die ladinische Identität über die Jahre so stark geworden ist und viele Initiativen für die Bewahrung der Kultur und der Sprache zustande gekommen sind. Unter anderem wurde in den Schulen ein paritätisches Erziehungsmodell ausgearbeitet, die Kulturvereine “Micurá de Rü“ (St. Martin in Thurn) und"Majon di Fascegn" (Vigo di Fassa) ins Leben gerufen, ladinische Sendungen im Radio und Fernsehen eingeführt und das ladinische Wochenblatt „La Usc di Ladins“ (Die Stimme der Ladiner) gegründet. Außerdem werden im Bereich der öffentlichen Verwaltung alle Schriften in drei Sprachen (deutsch, italienisch, ladinisch) veröffentlicht.

Reich an Traditionen

Die ladinische Sprache und Kultur sind untrennbar mit unseren Traditionen verbunden.